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Helena gewinnt Award der Phoenix Film Critics Society

Die Filmkritiker in Arizona haben Helena als beste Nachwuchsschauspielerin für ihre Rolle in Neues aus der Welt neben Tom Hanks ausgezeichnet. Sie verliehen ihr den Preis wegen der Corona-Situation ohne Zeremonie nur per Mail-Nachricht.

Damit hat Helena den ersten amerikanischen Filmpreis in dieser Saison erhalten. Beim Golden Globe in der Nacht zum 1. März blieb es dagegen bei der Nominierung.

In den nächsten Wochen folgen weitere Awards – als nächste am kommenden Wochenende (nacht zum 8. März) der Critics Choice Award, für den Helena in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller nominiert ist.

Episode 11: The Golden Globe Goes to…

Wie Helena die Golden-Globe-Verleihung in einem Berliner Hotel erlebt hat.

Helena und Mama

Der Daily Telegraph meint, ich könnte den Preis gewinnen. Was meine Mama meint…

Hier schreibt ausnahmsweise Anne Zengel, Helenas Mama. Unter den vielen Artikeln, die zur Zeit über Helena geschrieben werden, ist mir einer im Daily Telegraph besonders aufgefallen – und über den möchte ich ein paar Worte sagen.

Das eine ist, dass der Autor Helenas Geschichte sehr eindrucksvoll nachzeichnet und offenbar Quellen im Filmbusiness hatte, die ihn mit Hintergrundinfos versorgten. Tatsächlich ist Systemsprenger in der Branche eingeschlagen und hat Helena mit einem Schlag auf den Schirm von Regisseuren und Produzenten gebracht. Das Casting bei Paul Greengrass ist exakt so abgelaufen wie er es beschreibt. Es stimmt auch, dass Helena mich in die Hand gebissen hat. Da hat sich einer viel Mühe gegeben, lebendige Details einzusammeln.

Das andere ist seine fragende Prognose über nächste Schritte und Erfolge. Vor allem wagt er etwas auszusprechen, was man jedenfalls in Deutschland immer eher zurückhält. Bekommt Helena am Ende wirklich die Preise, für die sie schon nominiert ist? Und folgt am Ende gar ein Oscar? Das sind so Fragen, die man als normaler Mensch kaum zu fragen wagt. Sie betreffen Sphären, von denen wir bis vor kurzem nicht einmal träumten. Ich bin eine normale Mutter und Helena ist ein normales Kind. Wir wohnen in einer Mietwohnung in Berlin. Und doch tut sich hier eine Welt auf, die so unermesslich groß und weit ist, dass es auch jetzt noch meine Vorstellungskraft sprengt.

Nur kann man es drehen und wenden, wie man will: Was Tim Robey im Daily Telegraph schreibt, könnte ja wirklich so kommen. Warum diesen Gedanken von sich weisen? Vielleicht ist das nur eine spezielle deutsche Marotte, die Vorfreude auf Großes zu beschränken – statt sie zu genießen und sich freiweg zu freuen. Und wenn es anders kommt, dann hatte man die Vorfreude und freut sich trotzdem weiter, denn Helena fängt ja erst an. Sie hat ein ganzes Leben vor sich und jede Menge Zeit. Und mal ehrlich: Schon die Nominierungen für Golden Globe und SAG-Awards sind ja wohl der Hammer!

Entspannen wir uns also und schauen mit ganz viel Zuversicht, was das Leben uns noch schenken wird.

Screenshot RT Canada Feb 2019

TV-Interview: Blick in mein Kinderzimmer

Fast ein bisschen unheimlich, was für ein großer Apparat hier plötzlich zum mich herum arbeitet. In den USA kümmert sich die Agentur 42West um die Medien. Und alle ein bis zwei Tage schicken die eine Mail an meine Mama, in der sie auflisten, wo überall jemand über mich berichtet hat. Ich merke auch selber, wie sehr die Interviewanfragen seit den Nominierungen für den Golden Globe und die SAG-Awards zugenommen haben. Ich freue mich sehr darüber. Aber ich bin nach wie vor vor allem eine Berliner Schülerin. Mir ist schon klar, dass dieses Jahr noch ein paar Veränderungen kommen werden. Aber meine Freunde bleiben meine Freunde. Und ich bin super happy, dass Ihr das auch so seht!

 

Presseclipping

So sieht das Presseclipping aus, das 42west jeden Tag schickt

So. Und hier jetzt ein Blick in mein Kinderzimmer. Wegen Corona gehen ja nur Remote-Interviews. Also war ich zur Hause, als mich Carlos Bustamente von ET Canada interviewt hat. Das Interview könne Ihr sehen, wenn Ihr den Button klickt.

Screenshot RT Canada Feb 2019

Hinter mir mein Zimmer beim Interview mit Carlos Bustamente